
Der Großraum Köln (einschließlich Leverkusen) gilt nach wie vor als eine der Metropolen der Korruption. Mit der regionalen Politik und Bürokratie ohne Schmiergeld oder die richtigen Kontakte ins Geschäft kommen zu wollen hieße, eine Autofahrt ohne Treibstoff zu probieren.
Auch in Leverkusen gehört der Klüngel und die Parteibuchwirtschaft zum kommunalpolitischen Alltag. Eine Hand wäscht die andere und so werden in der Stadt relevante Stellen in der lokalen Verwaltung nach wie vor nach dem richtigen Parteibuch vergeben. Auf die Leistungen der Bewerber kommt es hingegen wenig an. Kein Wunder, dass die Leverkusener Stadtverwaltung kaum mehr arbeitsfähig ist.
Ähnlich wird in den stadtnahen Gesellschaften verfahren. Dort erhalten verdiente Parteimitglieder trotz fehlender Berufsausbildung und Erfahrung lukrative Pöstchen auf Kosten der Leverkusener Steuerzahler. Man stelle sich dies im normalen Wirtschaftsleben vor: Wenn ein Personalchef eines Unternehmens eine Person ohne entsprechende Qualifikation zu einem hohen Gehalt als Mitarbeiter einstellt.
Die politische Klasse hat sich die hiesige Stadtverwaltung zur Beute gemacht! Ein kommunalpolitisches Engagement wird unseren Kommunalpotikern nicht als Ehrenamt verstanden, sondern als Schlüssel zur Lösung der eigenen sozialen Frage auf Kosten unserer Steuerzahler sowie als Karrierebeschleuniger.
Der Aufbruch Leverkusen spielt bei diesem schmutzigen Spiel nicht mit. Ein Wandel in der Leverkusener Kommunalpolitik kann nur jenseits der verbrauchten Amigo-Parteien und Wählergemeinschaften erfolgen! Unsere Aufgabe muss es sein, bei Schweinereien den Mund aufzumachen und den Rathausparteien auf die Finger zu schauen.
Im Wahljahr 2025 gilt es die Leverkusener Opposition in Gestalt des Aufbruch Leverkusen zu stärken. Wir müssen in der Leverkusener Kommunalpolitik aufräumen und den Bürgern das Rathaus zurückgeben!
