







Wegsehen ist keine Lösun, obwohl diese Einstellung in dieser Stadt nicht erst seit OB Hebbel zur Realität gehört.
Der Diergardtsee ist eines der schönsten Naherholungsgebiete Leverkusens, viele solcher Orte gibt es ja nicht in unserer Stadt. Doch der Zustand rund um den See gibt immer wieder Anlass zur Kritik. Illegale Müllablagerungen, achtlos weggeworfener Abfall und illegale Müllentsorgungen en gehören mittlerweile zum Alltag. Diesbezüglich erreicht uns auch mehrere Nachrichten.
Hinzu kommen immer wieder Brände, die nach Einschätzung vieler Bürger häufig durch unerlaubte Lagerfeuer oder wildes Grillen verursacht werden. Leidtragende sind die Natur, die Anwohner und alle Besucher, die den See eigentlich zur Erholung nutzen möchten.
Die Stadt darf hier nicht länger tatenlos zusehen. Der Kommunale Ordnungsdienst muss an bekannten Brennpunkten deutlich häufiger kontrollieren und konsequent eingreifen. Dass der KOD dazu in der Lage ist, hat er während der Corona-Zeit eindrucksvoll bewiesen. Damals wurde das Personal aufgestockt und es war offenbar problemlos möglich, umfangreiche Kontrollen durchzuführen und Bürger mit Bußgeldern zu belegen, sie regelrecht abzuzocken.
Warum soll eine ähnliche Entschlossenheit heute nicht zum Schutz unserer Umwelt und öffentlicher Anlagen möglich sein? Wenn man doch an anderer Stelle immer wieder betont, wie wichtig doch eine vernünftige Umweltpolitik sei.
Der Aufbruch Leverkusen fordert seit vielen Jahren ein konsequentes Vorgehen gegen Vermüllung, Vandalismus und Sachbeschädigungen. Wer seinen Müll illegal entsorgt, öffentliche Anlagen beschädigt oder durch sein Verhalten Brände riskiert, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Ständiges Wegschauen und halbherzige Kontrollen senden das falsche Signal – nämlich, dass solche Verstöße kaum Konsequenzen haben.
Der Diergardtsee ist ein Stück Lebensqualität für Leverkusen. Damit das auch so bleibt, braucht es endlich mehr Kontrollen, konsequentes Handeln und den politischen Willen, Recht und Ordnung auch dort durchzusetzen, wo sie dringend gebraucht werden. Nur so lässt sich verhindern, dass aus einem Naherholungsgebiet nach und nach eine Müllhalde wird.





















