Wer auf Berlin hofft, wartet ewig!

Ein Kommentar von Ratsherr Markus Beisicht zum Bettelbrief von Uwe Richrath nach Berlin

Wieder ein offener Brief nach Berlin, diesmal schreit OB Richrath nach Geld für Leverkusen. Aber anstatt ständig Placebos nach Berlin zu schicken, sollte die Stadtspitze endlich selbst Verantwortung übernehmen.

Bei sich selbst sparen, auch wenn es weh tut: bei überzogenen Fraktionszuwendungen, ideologischen Prestigeprojekten und politischem Selbstbetrug, sowie bei Dezernenten, mit den verdiente Parteifunktionäre mit lukrativen Posten versorgt werden!

Wer marode Finanzen hat, kann sich keine Symbolpolitik leisten. Stattdessen wäre ein Brief angebracht, der sich gegen die ruinöse Sanktionspolitik gegenüber Russland richtet – die treibt nicht nur die Energiepreise hoch, sondern schadet direkt unserer Industrie vor Ort.

Von günstiger Energie würden auch die Menschen in Leverkusen profitieren – statt weiter unter Inflation, Standortflucht und Kürzungsdebatten zu leiden. Hierzu fehlt aber nicht nur Uwe Richrath das nötige Rückgrat. Wie schon bei der Corona- Fehlpolitik, als einer der Grundsteine für die desolate Haushaltslage gelegt wurde.

Berlin wird Leverkusen nicht retten. Es ist Zeit, dass das Rathaus selbst Verantwortung übernimmt und endlich im Interesse der Bürger handelt. Wie sehr sich die Politiker in Berlin für Leverkusen interessieren, merkte man spätestens beim Protest gegen den Autobahn-Ausbau. Bis auf leere Worte kam aus Berlin nichts! Selbst von den Bundestagsabgeordneten aus dem eigenen Wahlkreis.

Die Abwahl von Uwe Richrath ist längst überfällig!

Markus Beisicht, Ratsherr und Oberbürgermeisterkandidat des Aufbruch Leverkusen

Hier geht’s zum Thema:

https://rp-online.de/nrw/staedte/leverkusen/stadtchefs-bitten-neue-regierung-um-hilfe_aid-126826603

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