
Bevor der nächste Totengräber unserer Stadt sein Werk beginnt, entzieht sich der alte Verwalter des Untergangs einmal mehr seiner Verantwortung. Er fehlt bei der letzten Ratssitzung und geht stattdessen in den Urlaub.
In der Ratssitzung soll der Haushalt für das Jahr 2025 beschlossen werden und das im Oktober!!
Ein Haushalt, der in wenigen Monaten schon wieder Vergangenheit ist, aber bereits jetzt neue Belastungen für die Bürger bereithält. Deshalb wurde er nicht vor den Wahlen verabschiedet.
Es ist kein kleiner Fauxpas, kein einmaliger Ausrutscher. Wer das Chaos in dieser Stadt maßgeblich mitverursacht hat, sollte eigentlich Rede und Antwort stehen, nicht stillschweigend verschwinden! Stattdessen hinterlässt er den Bürgern von Leverkusen steigenden Kosten, eine maroder Infrastruktur und Rekordschulden.
Und während der alte Verwalter sich aus der Verantwortung stiehlt, soll den Bürgern glaubhaft gemacht werden, dass ausgerechnet Stefan Hebbel von der CDU die Wende bringt? Wer die vergangenen Jahre betrachtet, erkennt, dass auch von ihm und seiner Partei keine Veränderungen zu erwarten sind, zumindest keine positiven. Zu lange war er Teil eines Systems, das auf Verschleppung, Stillstand, Schönfärberei, Klüngel und Fehlpolitik basiert.
Die Stadt braucht keine abwesenden Verwalter und keine symbolischen Übergaben. Sie braucht Politiker, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, Probleme beim Namen zu nennen und die Bürde der Entscheidungen nicht weiter auf die Bürger abzuwälzen. Solche Politiker zu wählen, haben die Bürger von Leverkusen leider verpasst. Nun zahlen sie weiterhin die Zeche für die Fehlpolitik im Rathaus unserer Stadt.
