Friedensdemonstration in Köln: Gegen den Kriegswahnsinn der Berliner Politik!





Es braucht nicht viele, um ein Zeichen zu setzen. Es braucht nur einige, die den Mut haben, nicht zu schweigen.
Geschwiegen wurde am heutigen Tag in der Domstadt Köln nicht. Stattdessen wurde demonstriert – laut und deutlich gegen den Kriegswahnsinn der Berliner Kartellparteien!
Immer mehr Milliarden fließen in die Aufrüstung. Eine Bundeswehr, die längst nicht mehr nur der Landesverteidigung dienen soll, sondern zunehmend auf eine militärische Konfrontation mit Russland vorbereitet wird. Immer mehr Geld für einen Präsidenten und sein Regime, während gleichzeitig im eigenen Land an allen Ecken und Enden gekürzt wird. Die Menschen leiden unter immer höheren finanziellen Belastungen, während die Wirtschaft, insbesondere in Mitteldeutschland, unter den explodierenden Energiekosten ächzt und immer mehr Betriebe um ihre Existenz kämpfen.
Doch anstatt endlich umzusteuern, hält die Berliner Politik unbeirrt an einer geradezu irrsinnigen Sanktionspolitik fest. Gleichzeitig werden diplomatische Kanäle gekappt, kulturelle Verbindungen zerstört und über Jahrzehnte gewachsene Brücken zwischen Deutschland und Russland eingerissen.
Jüngste Beispiele sind die Schließung des Russischen Hauses in Berlin, einer kulturellen Einrichtung, die über Jahrzehnte hinweg den Austausch zwischen beiden Ländern gefördert hat, sowie die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn. Selbst der Sport bleibt von dieser politischen Ausgrenzung nicht verschont. Deutschland erwägt, seine Austragung der Eishockey-Weltmeisterschaft aufzugeben, nur weil Russland wieder zum internationalen Eishockey zugelassen wurde.
Eine Politik, die Gesprächskanäle schließt, Sanktionen verschärft und Milliarden in militärische Aufrüstung steckt, während die eigene Bevölkerung die Rechnung bezahlt, verdient deutlichen Widerspruch!
Gründe, auf die Straße zu gehen, gibt es also mehr als genug.
In Köln folgten am heutigen Tag verschiedene Friedensinitiativen sowie Teilnehmer aus unterschiedlichen politischen Parteien dem Aufruf zur Demonstration. Zu den Teilnehmern sprachen der Leverkusener Rechtsanwalt und Kommunalpolitiker Markus Beisicht sowie der Friedensaktivist Zafer Topak. Darüber hinaus überbrachte Elena Kolbasnikova Grußworte aus Kaliningrad/Königsberg.
Anschließend zog die Demonstration durch die Kölner Innenstadt und machte deutlich: Nicht alle Menschen sind bereit, den politischen Kurs der Konfrontation, der Aufrüstung und der zunehmenden Eskalation widerspruchslos hinzunehmen.
Sicherlich hätte diese Veranstaltung mehr Teilnehmer verdient. Doch es braucht nicht immer Tausende, um ein Zeichen zu setzen. Es braucht Menschen, die den Mut haben, aufzustehen, ihre Stimme zu erheben und sich gegen eine Politik zu stellen, die den Weg der Konfrontation offenbar längst zum politischen Leitbild erhoben hat.
Frieden braucht keine Kriegstreiber. Frieden braucht Menschen, die den Mut haben, für Verständigung einzutreten!
