Keine Entwarnung!

Am letzten Wochenende wurde dann doch endlich bekannt, was sich tatsächlich in den explodierten Tanks im Leverkusener Chem-Park befunden hat: flüssige Reststoffe (phosphor-und schwefelhaltige Chemikalien) aus der Produktion von Chemikalien für die Landwirtschaft.

Die Kölner Bezirksregierung teilte zugleich mit, dass die Frage nach wie vor offen sei, ob durch die Detonationen eklatant gesundheitsgefährdende Stoffe freigesetzt worden sind! Die Behörden setzen also weiter primär auf Beschwichtigung der besorgten Bürger! Fakt ist jedoch, dass die Detonationen Industriegifte in milliardenfachen Kleinstteilen unserer Atemluft zugefügt haben! Das Landesumweltamt verkündete zudem, dass bislang keine gefährlichen Dioxine in der Luft festgestellt wurden.

Trotzdem sollten alle Vorsichtsmaßnahmen penibel eingehalten werden! Dazu zählen etwa, kein Obst oder Gemüse aus dem eigenen Garten konsumieren und Gärten, Grünanlagen und Spielplätze zu meiden. Die Verunsicherung bleibt also weiter bestehen!

Der Aufbruch Leverkusen setzt sich für eine maximale Transparenz und eine gründliche Aufklärung der Unfallursachen ein! Zudem muss geklärt werden, ob ein Weiterbetrieb der Verbrennungsanlage in Leverkusen noch eine ausreichende Sicherheit für unsere Bürger gewährleisten kann! Die Gesundheit und das körperliche Wohl der Leverkusener sind tausendmal wichtiger als ökonomische Interessen der Chemischen Industrie!!

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