Der Aufbruch Leverkusen beantragt: Freiluftsportanlagen fördern!

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Richrath,

bitte setzen Sie den folgenden Antrag auf die Tagesordnung des Rates und der zuständigen Gremien:

Der Stadtrat möge beschließen:

Die Verwaltung prüft die stadtweite Errichtung zusätzlicher öffentlicher Freiluft-Fitnessparks und/oder Trimm-Dich-Pfade in Parks und auf öffentlichen Plätzen nach dem Vorbild des Freiluft-Fitness-Park in Bensberg an der Saaler Mühle.

Als Ziel sollte man sich setzen: Mindestens eine zusätzliche Freiluft-Anlage in allen dreien Leverkusener Stadtbezirken und eine flächenmäßig gleichmäßige Verteilung entsprechender Einrichtungen.

Die Verwaltung prüft, inwiefern hierfür Fördermittel des Bundes oder des Landes Nordrhein-Westfalen (z.B. Förderprogramm „Sportplatz Kommune –Kinder- und Jugendsport fördern in NRW“) abgerufen werden können.

Begründung:

Fast eine Million Mitglieder haben die Sportvereine in der Bundesrepublik im ersten Jahr des Corona-Lockdowns verloren. Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch die Lockdown-Politik rufen neben psychischen zunehmend auch körperliche Schäden hervor.

Laut einer Sonderanalyse der DAK wurden im Jahr 2020 in den Krankenhäusern 60 % mehr Kinder und Jugendliche aufgrund einer Adipositas behandelt als im Vorjahr, was ein Rekordanstieg bedeutet.

Rund 40 % der Erwachsenen gaben im Rahmen einer Studie der Technischen Universität München an, dass sie seit Beginn der Pandemie deutlich zugenommen haben.

Hauptgründe sind laut Experten der Bewegungsmangel, lange geschlossene Fitness-Studios und Sportvereine sowie mehr und schlechtere Ernährung.

Obwohl alle Altersgruppen betroffen sind, muss die Gefahr für unsere Kinder und Jugendliche besonders in den Fokus rücken.

Gerade vor dem aktuellen Hintergrund eines stetig steigenden Impfdrucks gegenüber Personen, die sich aus privaten und zu respektierenden Gründen nicht einer Corona-Impfung unterziehen möchten, strebt der Aufbruch Leverkusen die gleichmäßige Errichtung öffentlich zugänglicher Sportanlagen im ganzen Stadtgebiet an, um sportliche Aktivitäten dauerhaft auch für jene zugänglich zu machen, denen ein regelmäßiger Zugang z.B. zu Fitness-Studios durch kostenpflichtige Corona-Tests oder diskriminierende 2-G-Regelungen verwehrt bleibt.

Im Übrigen dürfte die Förderung des Freiluft-Sports im langfristigen gesundheitspolitischen Interesse der Stadt Leverkusen sein.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Beisicht

– Aufbruch Leverkusen –

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